Die Legende besagt, dass Petes ältere Schwester Pete und Carl einander vorgestellt hat. Sie hatte anscheinend gefühlt, dass die zwei eine starke inzentive Kraft verbinden würde, die sie bisweilen stark zusammenhält, dann aber auch genauso stark wieder auseinander treibt.
Was sie wahrscheinlich nicht geahnt hat ist, dass einige Zeit später nach der ersten Begegnung eine Band namens The Libertines - nun ja - vielleicht nicht die Welt verändern würde, aber zumindest mit eben so einer Einstellung das heutige, eher eintönige Musikgeschehen unglaublich beleben und dem Dasein einiger Musikfreaks wieder einen Sinn geben würde.
Der harte, kreative Kern war also gefunden: Pete Doherty und Carl Barât. Damit lässt sich aber noch kein Krieg gewinnen. Es folgt eine Zeit des Chaos. ‚Every man and every dog has been in The Libertines.’ Auf Umwegen gerieten dann letztendlich John und Gary zur Band um gemeinsam dann das Schiff Albion zu besteigen. Jeder mit seiner eigenen Persönlichkeit, mit seiner eigenen Pose. Das sollten sie nun sein: The Libertines. Wahrscheinlich die einzige Band bei der, durch ihre frische und fanatisierende Art der ewige Beatlesvergleich adäquat und absolut verdient erscheint.
Allerdings sollte das noch nicht den Anfang ihrer Karriere bedeuten. Man sumperte noch eine zeitlang herum und überlegte schon, ob man nicht mit einer Armee besser dran wäre als mit einer Band. Dann aber kam Managerin, dea ex machina Banny. Sie trat den Jungs in den Arsch und erklärte ihnen, dass die Zeit reif wäre und die Welt nur noch auf die Libertines wartete.
Jawohl! So war es auch und so geschah es auch! Girls and boys, here they come …
Und den Rest ... den überlassen wir der Musikgeschichte ...
© Lily M.
Und bei www.rockfeedback.com gibts auch noch eine klasse Band-Bio